Arbeitsgespräch am 14. März: Pläne für das Ostfeld werden detaillierter

Sieben Wettbewerbsteilnehmer arbeiten in der zweiten Phase des europaweiten städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs für das Ostfeld in Wiesbaden an innovativen Lösungen. Sie stellten dem Preisgericht Mitte März ihre aktuellen Planungsstände vor. Die aktuellen Pläne sind inzwischen detaillierter als die ersten Entwürfe, die im Dezember 2023, nach der ersten Phase des Ideenwettbewerbs, vorgestellt wurden. Das Preisgericht sowie die externen Fachexpertinnen und -experten für die Themen Klima, Energie und Mobilität gaben den Büros konstruktive Bearbeitungshinweise zu den neuen Planungsständen. So soll zum Beispiel auf dem Gelände des neuen Stadtquartiers die Topografie des Geländes intensiver berücksichtigt werden. Beim neuen BKA-Standort soll die Idee eines Campus noch stärker herausgearbeitet werden. Gleiches gilt für die einzelnen Landschaftsteile, die die Qualität des Landschaftsraumes ausmachen. Diese sollen bewusster Berücksichtigung finden.

Artenschutz im Ostfeld

Im Ostfeld wird ab März 2024 eine Bestandsaufnahme der dort lebenden Tierarten durchgeführt, um dem Artenschutz während der Gebietsentwicklung und beim Bau von Stadtquartier und BKA Rechnung zu tragen. Diese Erfassung umfasst eine Vielzahl von Tieren wie Brutvögel, Fledermäuse, Nagetiere, Reptilien, Amphibien, Libellen, Schmetterlinge und Wildbienen. Die Arbeiten werden von einem spezialisierten Büro durchgeführt. Bis Mai 2025 sollen die Ergebnisse vorliegen und als Grundlage für ein Schutzkonzept dienen, um gezielte Maßnahmen des Artenschutzes umsetzen zu können bzw. die Artenvielfalt im Ostfeld zu erhalten.

 

 

 

 

Rückfrage-Kolloquium zum Ideenwettbewerb

Das Rückfragen-Kolloquium Ende Januar 2024 im Kulturzentrum Schlachthof in Wiesbaden markierte den Beginn der zweiten Bearbeitungsphase des Ideenwettbewerbs für das Ostfeld. Fachleute aus den Planungsbüros, das Preisgericht und Stadtverantwortliche trafen sich, um die Ergebnisse der ersten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung zu besprechen, Rückfragen zu klären und Schwerpunktthemen wie unter anderem Klima, Mobilität und Wassermanagement zu vertiefen. Öffentliche Anregungen betrafen hauptsächlich die Gestaltung des neuen Stadtquartiers sowie Mobilität und Klima. Das Treffen war ein intensiver und konstruktiver Austausch, um gezielt in die nächste Phase des Wettbewerbs einzutreten.